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Pat Boone (*01.06.1934)

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Mit Blick auf die Anfangstage des Rock 'N' Roll vergisst man zu leicht, dass viele Klassiker der damaligen Zeit dem vorwiegend weißen Publikum und den Verantwortlichen in Radio und Fernsehen einfach zu "wild" waren. Und litten sie nicht unter diesem Makel, so doch oft unter einem anderen, damals noch viel schwerwiegenderen: Ihre Interpreten hatten die "falsche" Hautfarbe!
Charles Eugene Boone, ein direkte Nachfahre des amerikanischen Nationalhelden Daniel Boone, aus Jacksonville, Florida, war einer der jungen Sänger und Musiker, ohne Fehl und Tadel.
Auf Dot Records wurde er zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Elvis Presley und Klassiker wie Fats Dominos "Ain't That A Shame" (1955) (inklusive grammatikalischer Korrektur) oder Little Richards "Long Tall Sally" (1956) erreichten viele Hörer erst über seine Interpretationen.
Wegen dieser Begleitumstände seines Erfolgs nimmt Boone heute, wie auch andere seiner Zeitgenossen, oft nur einen Nischenplatz in der Musikgeschichte ein. Aber auch wenn man diese Zeiten gerne vergessen möchte, so muss man Boone doch als einen wichtigen Wegbereiter des Rock 'N' Roll und als ein großes Idol der Teenager jener Zeit würdigen.