|
|
Werbung:
Weiter zum Index der Musiker und Bands
Die Popmusik bis 1960:
Eine kurze Anmerkung zu den "Empfehlungen":
Bis weit in die 60er Jahre hinein waren zuerst die Schellackplatte und dann die Vinylsingle die Medien der Popmusik.
Nur in wenigen Fällen verkauften die Stars der damaligen Musikwelt auch wirklich nennenswerte Mengen ihrer Langspielplatten. Bis sich das Album in den 60er Jahren als völlig eigenständiges Medium etablierte, ist die Empfehlung bestimmter LPs oft schwierig.
Damals wurden noch keine Singles aus den Alben ausgekoppelt, die zeitgenössischen Alben wurden erst nachträglich - wenn es sie überhaupt gab - aus mehreren Hitsingles und Stücken, die hauptsächlich die Spielzeit auffüllen sollten, zusammengestückelt.
Gerne wird deshalb rückblickend, neben echten Klassikern, auch die Bedeutung von Alben herbeigeredet, die zu ihrer Zeit kaum jemand gehört hat. Oder man empfiehlt "Best Of"- und "Greatest Hits"-Zusammenstellungen, die nach einiger Zeit aber wieder aus dem Angebot der Plattenfirmen verschwinden und durch neue ersetzt werden. Wichtig ist es, selbst das Angebot an Kompilationen zu prüfen und die auszuwählen, die die meisten Klassiker in ihren Original-Versionen bieten.
Welche Platte die wirklich beste eines Künstlers ist, bleibt zudem ein Urteil, das von Vielen schnell gefällt wird, in den meisten Fällen aber doch vor allem die eigenen Vorlieben demonstriert.
Mit objektiven Kriterien ist der Qualität von Popmusik kaum beizukommen. In der Regel sind es die frühen Aufnahmen, mit denen sich Musiker ihren Ruf und ihren Erfolg "verdienen". Echte Fans bevorzugen oft die unbekannteren Veröffentlichungen. Die meisten Hörer und Käufer lernen einen Musiker jedoch über seine Hits kennen und arbeiten sich, bei Gefallen, von da aus durch die Höhen und Tiefen des gesamten Angebots.
Weil sich die meisten Musiker ihr ganzes Arbeitsleben mit Konzerten und Aufnahmen beschäftigen, sind viele Back-Kataloge so reichhaltig, dass hier jeweils nur ein Bruchteil dargestellt werden kann. Die Auswahl wurde möglichst objektiv und populär gehalten, um nicht zu viel Bevormundung aufkommen zulassen.
|