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John Lee Hooker (22.08.1920 - 21.06.2001)

Die Alben (Empfehlungen):

  • It Serves Me Right To Suffer (Impulse, 1966) Wollen Sie diese CD kaufen?
  • The Definitive Collection (Metro, 2000) Wollen Sie diese CD kaufen?

The Healer (Pointblank, 1989) Seine heutige Bekanntheit verdankt John Lee Hooker, der 1920 in Clarksdale, Mississippi geboren wurde, vor allem seinem sehr späten Comeback Ende der 80er Jahre. Dabei war Hooker schon zu diesem Zeitpunkt ein sehr einflussreicher Bluesmusiker, der auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken konnte.
Nachdem er seine Heimat in Mississippi verlassen hatte, führte ihn sein Weg über Memphis und Cincinnati nach Detroit, Michigan. Seine erste Single "Boogie Chillen" für das Modern Label brachte mit seinem eigenartigen Sound - nur von seiner, bis zum Maximum aufgedrehten, Gitarre und heftigem Fußstampfen begleitet - sofort den Durchbruch beim schwarzen Publikum.

That's Where It's At! (Stax, 1979) Seine Platten verkauften sich millionenfach und Hooker bediente den Markt in den 50er Jahren nicht nur unter seinem eigenen Namen, sondern brachte (teilweise auch unter Pseudonym) eine Vielzahl von Platten für verschiedene Firmen (unter anderem Chess, Riverside, Elmor, Lauren, Impulse, Bluesway und sogar Stax) heraus.
In den USA wurde die Single "Boom Boom" für Vee-Jay Records 1962 zu seinem letzten und vielleicht größten Chart-Erfolg. Jenseits des R&B war Hooker bis dahin nur Wenigen bekannt. Neben seinen Platten steigerten besonders seine Auftritte beim Newport Folk Festival, die Zusammenarbeit mit Canned Heat auf dem Album "Hooker n' Heat" (1971) und ein Kurzauftritt in dem Film Blues Brothers (1980) seinen Ruhm.

Mr. Lucky (Silvertone, 1991) 1989 kam dann mit dem Album "The Healer" für Hooker der endgültige - wenn auch sehr späte - Durchbruch. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, wie Carlos Santana, Robert Cray, Bonnie Raitt, Keith Richards und anderen, entstanden in der Folgezeit, bis zu seinem Tod im Juni 2001, eine Reihe von sehr erfolgreichen und gefeierten Alben.
Neben seiner Musik, steht heute auch das Bild Hookers, mit Hut und Sonnenbrille tief über seine Gitarre gebeugt, nach seinem Tod, prägnant für den Blues, wie ihn viele nachfolgende Generationen durch ihn kennen gelernt haben.
Das Angebot an CDs mit Hookers ist mittlerweile kaum noch überschaubar. Etliche Plattenfirmen besitzen die Rechte an den Aufnahmen, die er während seiner langen Karriere gemacht hat. Während seine späteren Aufnahmen in schöner Regelmäßigkeit aus dem Angebot verschwinden, tauchen fast täglich neue Zusammenstellungen seines Frühwerks auf.