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Gene Vincent (11.02.1935-12.10.1971)
Eugene Vincent Craddock, aus Norfolk, Virginia war einer der frühen Helden des Rock 'N' Roll, deren Ruhm auf einer erstaunlich geringen Anzahl von Hitplatten beruht.
In der Marine hatte Vincent mit dem Singen angefangen und nach seiner Militärzeit bekam er von Capitol Records, als mögliches Gegenstück zu Elvis Presley, einen Plattenvertrag.
Vincent wirkte durch sein Äußeres düsterer und unangepasster als Presley. Auch sein lahmes Bein, Resultat eines Motorradunfalls, passte zu seinem Außenseiterimage.
Dabei wurde Vincent, trotz seines Hits "Be-Bop-A-Lula", in seiner Heimat nie so erfolgreich wie im Rest der rockmusikinteressierten Welt. Besonders in Großbritannien fand er schnell eine eingeschworene Anhängerschaft.
1960 saß er zusammen mit Eddie Chochran im selben Auto, als es, während einer Englandtour, zu einem schweren Unfall kam. Vincent überlebte schwer verletzt, sein Freund Cochran starb.
Auch wenn er sich körperlich von seinen Verletzungen wieder erholte, hinterließ der Unfall bei Vincent Spuren. In den 60er Jahren lebte er in England, tourte und nahm weiterhin Platten für seine kleine, aber treue Fangemeinde auf.
Er kehrte 1971 in die USA zurück und starb wenig später an einem Magengeschwür. |