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Freddy Quinn (*27.09.1931)

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Manfred "Freddy" Quinn, mit seinen Klassikern über das ewige Fernweh, zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Sängern überhaupt.
Bevor es ihn in die weite Welt hinauszog, von der er in seinen großen Hits immer wieder sang, wuchs der junge Österreicher in Wien auf. Nachdem er schon als Jugendlicher mehrmals von zuhause weggelaufen war, zog es ihn schließlich endgültig in die Ferne. Er reiste in die USA, fuhr zur See und ging kurzzeitig sogar zur französischen Fremdenlegion nach Nordafrika.
Die Musikkarriere des Sängers und Gitarristen begann nach seiner Rückkehr nach Deutschland.
Im Hamburger Hafen- und Amüsierviertel St. Pauli, verdiente er sein Geld mit kleineren Engagements. Auf St. Pauli war ein internationales Unterhaltungsrepertoire aus Folk, Countrymusic und Rock 'N' Roll gefragt. Trotz dieser Einflüsse verhalfen ihm aber erst seine schlagerorientierten Aufnahmen für Polydor zum Erfolg.
Romantisch verklärt und in den sehnsuchtsvollsten Farben, brachte - der sehr schnell auf das Image des Weltenbummlers festgelegte - Quinn seinem, zunehmend selbst reisefreudigen Publikum die weite Welt nach Hause. Auch in den entsprechenden melodramatischen Kinofilmen wie Heimatlos (1958), Freddy unter fremden Sternen (1959) oder Heimweh nach St. Pauli (1963) verkörperte er erfolgreich die Sehnsucht nach "der großen, fernen Welt". Der große internationale Durchbruch gelang ihm, trotz mehrerer Versuche, jedoch nie.
Selbst als im Laufe der 60er Jahre die Erfolge zurückgingen, garantierte die treue Anhängerschaft und die ungetrübte Bekanntheit durch zahlreiche Bühnen- und Fernsehauftritte auch zum 70. Geburtstag des Sängers immer noch große Aufmerksamkeit und feierliche Fernseh-Galas.