Eddie Cochran (03.10.1938-17.04.1960)
Die Alben (Empfehlungen):
- The Eddie Cochran Memorial Album (London, 1960)
- Forever Rockin' (Proper, 2005)
Der in Oklahoma City geborene und in Minnesota aufgewachsene Eddie Cochran war erst 21 Jahren alt, als er in einem tragischen Autounfall starb. Davor hatte er sich jedoch bereits durch seine Klassiker "Summertime Blues" und "C'mon Everybody" seinen Platz unter den Heroen der Rockmusik gesichert.
Ähnlich wie für seinen Freund Gene Vincent, war die Begeisterung für Cochran in Europa größer als in seiner Heimat. In den USA verstaubten Klassiker wie "Twenty Flight Rock" und "Cut Across Shorty" einfach in den Regalen. Seine Fähigkeiten als Gitarrist, seine Bühnenshows und auch sein früher Tod, ließen ihn aber schnell zu einer der ersten großen Ikonen des Rock 'N' Roll werden.
1968 brachte die Proto-Hardrock-Band Blue Cheer "Summertime Blues" noch einmal in die Hitlisten. 1970 taten es ihnen The Who gleich.
Später sollten sich dann noch eine ganze Reihe unterschiedlichster Künstler - von der britischen Punkband The Sex Pistols ("Somethin' Else", 1979) bis zum amerikanischen Countrymusic-Star Alan Jackson ("Summertime Blues", 1994) - als Cochran-Fans outen.