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Eric Clapton (*30.05.1945)
Die Alben (Empfehlungen):
- Eric Clapton (Polydor, 1970)
- Layla & Other Assorted Love Songs (Polydor, 1971)
- 461 Ocean Boulevard (Polydor, 1974))
- Slowhand (Polydor, 1977)
- Backless (Polydor, 1978)
- Another Ticket (Polydor, 1981)
- August (Warner, 1986)
- Journeyman (Reprise, 1989)
- Unplugged (Reprise, 1992)
- From The Cradle (Reprise, 1994)
- Pilgrim (Reprise, 1998)
- Reptile (Reprise, 2001)
Eric Patrick Clapton wurde am 30. März 1945 in Ripley, in der englischen Grafschaft Surrey geboren.
Clapton war das uneheliches Kind eines kanadischen Soldaten und seine Mutter war bei seiner Geburt gerade erst sechzehn Jahre alt. Als sein Vater das schwangere Mädchen sitzen ließ, um zu seiner Ehefrau zurückzukehren, wuchs der Sohn bei den Großeltern auf. Das Ehepaar Clapp wollte der Tochter wohl die Unannehmlichkeiten dieses gesellschaftlichen Fauxpas ersparen. Für den jungen Eric hatte das jedoch zur Folge, dass er in dem Glauben aufwuchs, seine Mutter sei seine Schwester. Erst als er neun Jahre alt war, sollte er von seiner mittlerweile verheirateten Mutter die Wahrheit erfahren.
Er entwickelte sich zu einem stillen, aber sehr musisch begabten Kind. Zu seinem dreizehnten Geburtstag bekam er seine erste Gitarre geschenkt und als er sechzehn war, hatte er sich schon ganz in die magische Welt des amerikanischen Blues vertieft. Sein schon begonnenes Studium am Kingston College of Art war dagegen unwichtig geworden. In London machte er bald seine ersten Banderfahrungen mit The Roosters und Casey Jones And The Engineers.
Weil er sich langsam in der Londoner Musikszene einen Namen gemacht hatte, fragten im Oktober 1963 Keith Relf und Paul Samwell-Smith an, ob er nicht Lust habe, in einer Band namens The Yardbirds mitzumachen.
In seinen achtzehn Monaten mit den Yardbirds begleitete die Band die Blues-Legende Sonny Boy Williamson, bekam einen Plattenvertrag mit Columbia Records, veröffentlichte ein Album (Five Live Yardbirds, 1965) und hatte eine internationale Hitsingle ("For Your Love"). Für Claptons konservativen Geschmack war das zuviel Pop. Er verließ die Band
Als nächster Arbeitgeber wartete John Mayall auf ihn. Bei ihm und seinen Bluesbreakers bekam das junge Gitarristen-Wunderkind (bei den Yardbirds wurde er zu "Slowhand", bei John Mayall entstand das vermeintliche Graffito "Clapton Is God") eine besondere Erwähnung. Zum einzigen gemeinsamen Album wurde Bluesbreakers With Eric Clapton (1966) für Decca. Es war ein Hit.
Wieder zog es den Gitarristen weiter. Zusammen mit dem Bassisten Jack Bruce und dem Schlagzeuger Ginger Baker gründete er noch im selben Jahr Cream. Aus dem versierten Bluesgitarristen wurde nun ein Star der psychedelischen Rockmusik. Und bei dieser Entwicklung dürfte der Einfluss des amerikanischen Gitarrenwunders Jimi Hendrix nicht ganz unbedeutend gewesen sein.
Als Mitglied von Cream erlebte Clapton, was es bedeutet ein Rockstar zu sein. Die Gruppe lieferte mit dem Album Disreali Gears ihr hochgelobtes Meisterwerk ab und durch den eigenen Ruhm machte er die Bekanntschaft von George Harrison. Es wurde der Anfang einer langjährigen Freundschaft. Clapton war zu dieser Zeit äußerst unzufrieden über die Kommerzialisierung der Musik und auch die Chemie zwischen den Bandmitgliedern stimmte nicht immer.
1968 lösten sie die Gruppe auf. Zusammen mit Baker, Steve Winwood und Ric Grech bildete Clapton im darauf folgenden Jahr kurzzeitig Blind Faith. Ihre gemeinsame Karriere überdauerte das Gedenkkonzert für Brian Jones, den verstorbenen Gitarristen der Rolling Stones, ein Album (Blind Faith, 1969) und eine vorzeitig abgebrochene Promotour durch die USA.
Neues Selbstvertrauen holte sich Clapton auf einer Tournee mit Delaney & Bonnie Bramlett. Dokument dieser Zusammenarbeit ist das Live-Album On Tour With Eric Clapton (1970). Bramlett ermutigte ihn, sich stärker auf den eigenen Gesang und die eigenen Songschreiberqualitäten zu verlassen und bot sich als Kooperationspartner an.
Das
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