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Carl Perkins (*09.04.1932)

Die Hits von Carl Perkins (Auswahl)

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Wie so vielen seiner Zeitgenossen, war auch dem in Tiptonville, Tennessee geborenen Carl Perkins keine besonders lange Karriere als Rockstar vergönnt.
Seine einzige, auch im Popmarkt erfolgreiche, Hitsingle enthielt dennoch gleich zwei der wichtigsten Klassiker des Rock 'N' Roll. "Blue Suede Shoes", auch für Elvis Presley ein Hit, stürmte die Charts und auch die B-Seite "Honey Don't" hat heute einen Stellenwert, der weit über eine Zugabe hinausgeht.
Für kurze Zeit war man sich damals bei den Verantwortlichen von Sun Records nicht sicher, ob nicht doch vielleicht Perkins eine größere Karriere bevorstehe als Presley ("Blue Suede Shoes" war vor "Heartbreak Hotel" in den Charts). Weitere Hits blieben jedoch aus.
Perkins folgte Johnny Cash als dieser Sun für Columbia Records verließ. Ursprünglich hatte Cash ihm die Idee zu "Blue Suede Shoes" überlassen. Dafür hatte er selbst dann 1968 einen Hit mit Perkins' "Daddy Sang Bass". Zu dieser Zeit stieß Carl Perkins auch als Gitarrist zu Cashs Tourband und ist auf den Live-Alben At Folsom Prison (1968) und San Quentin (1969) zu hören.
Anfang der 60er Jahren hatten sich übrigens auch die Beatles längst als Perkins-Fans geoutet. Ihr Album Beatles For Sale (1964) enthielt mit "Honey Don't" und "Everybody's Trying To Be My Baby" gleich zwei seiner Stücke.
Zusammen mit Jerry Lee Lewis, einem weiteren Mitstreiter aus den Glanzzeiten von Sun Records, veröffentlichten die alten Weggefährten Cash und Perkins 1982 das Album The Survivors.
Als letzte Zusammenarbeit mit Cash erschien 2002 ihr Duett "Brown Eyed Handsome Man" auf dessen postum veröffentlichen Box-Set Unearthed.