The Beach Boys
Die Alben (Empfehlungen):
In der berühmten Band um die Brüder Brian, Carl und Dennis Wilson, Cousin Mike Love und Al Jardine war Dennis eigentlich der einzige, der wirklich gerne surfte. Das hinderte die Band aber nicht im Geringsten, zu den großen Könige der Surfmusic zu werden. Die junge Band aus Hawthorne, Kalifornien gründete sich 1961 und probierte zunächst verschiedene Bandnamen aus. Als Beach Boys interessierte sich schließlich die kleine Firma Candix für sie. Die erste und einzige Single aus dieser Zusammenarbeit ("Surfin'", 1961) machte die Gruppe bald zu einer lokalen Berühmtheit und legte den Grundstein ihrer weiteren Karriere. Das Surfen war zu dem Trendsport der frühen 60er Jahre geworden. Die Texte der Band idealisierten diesen neuen Sport, der schnell zur Projektionsfläche eines ganzen Lebensstils mutierte. Auch musikalisch fingen die Beach Boys, mit einer erfrischenden Mischung aus R&B-Rhytmen und mehrstimmigen Backgroundgesang, dieses neue Lebensgefühl gekonnt ein. Auf ihrer dritte Single für Capitol - "Surfin' U.S.A." (1963) - arbeiteten sie dabei einfach Chuck Berrys "Sweet Little Sixteen" für ihre Zwecke um. Ansonsten entwickelte sich aber der älteste Wilson-Bruder Brian immer mehr zum musikalischen Kopf der Band. Brian Wilson übernahm jetzt neben dem Songwriting auch die Produktion der Plattenaufnahmen. Die klassische Singles-Band der frühen Tage entwickelte sich unter seiner Führung immer stärker zu einem ernstzunehmenden Mitbewerber um die Käufer von Langspielplatten. Während die Beach Boys zu einem der Aushängeschilder amerikanischer Popmusik aufstiegen, wurde besonders Brians psychische Belastbarkeit auf eine harte Probe gestellt. Nach mehreren Nervenzusammenbrüchen verabschiedete er sich Ende 1964 von den Konzerten der Band. Für die Fans und Kritiker wurde er zum geheimnisumwitterten, stillen Genie im Hintergrund, während zunächst der noch unbekannte Glen Campbell und später Bruce Johnston seinen Platz im Rampenlicht übernahmen. |
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